Neues aus dem Rallye-Tagebuch

 

28.03.2011

Rückreisetag.
Heute, am Rückreisetag ist natürlich aufräumen angesagt. Aber vorher konnten wir mit dem Käufer unseres Autos klären, dass die Sachen für die Familie per Auto zu ihnen gebracht werden, damit keine Taxikosten anfallen.

Wir sehen uns in ESSEN!!!

 


27.03.2011

Tag der Versteigerung. 9.00 Uhr Abfahrt vom Campingplatz und auf dem Weg zum Stadion werden die anderen Teams eingesammelt. Um 10.00 Uhr sind wir auf dem großen Vorplatz vom Stadion eingefahren und haben die Fahrzeuge in einer Viererreihe aufgestellt, damit die Interessenten die Boliden besichtigen können. Eine Stunde haben sie Zeit dafür, um 11.00 Uhr begann die Auktion.

Nach etwa 2 Stunden waren wir an der Reihe, Startpreis lag bei 20.000 Dalasis, umgerechnet ca. 500.—Euros. Stetig stiegen die Angebote und bei 43.000 Dalasis (1.103 Euro) wurde der Zuschlag gegeben. Das lustige daran ist, da ein Team, das die Reise mit bestritten hat, das Fahrzeug, unseren heiß geliebten Citreon Jumpy, ersteigert hat. Er will damit eine gambianische Familie unterstützen und das Fahrzeug soll als Taxi hier fahren. Wir waren so begeistert, dass wir die Ersatzteile gegen ein paar Getränke eingetauscht haben. Frank durfte bei der Fahrt vom Stadion mal wieder Fahrlehrer spielen und schauen wie der künftige Taxifahrer mit dem Auto umgeht.

Am Campingplatz beluden wir erneut das Auto und fuhren zu der Familie, für die wir die Taschen mitgebracht haben, nach Hause. Wir wurden herzlich Begrüßt und in ihre Unterkunft eingeladen. Sie erzählten uns von ihrem Leben und den Bildungsverhältnissen. Vor Ort gab es weder Strom noch fließendes Wasser, durch das Wellblechdach war der blaue Himmel zu erkennen.

In den Gesprächen wurde eine Schule direkt hinter dem Haus erwähnt, die wir uns dann auch anschauten. Sprachlos gingen wir durch die „Klassenräume“, die gerade mal mit einfachen Bänken und Tischen ausgestattet waren. Türen und Fenster? Ja, bei der Hälfte der Räumlichkeiten waren die Türen aus Wellblech, die Fensteröffnungen mit Eisenstangen versehen, bei den anderen fehlte alles. Kurz entschlossen haben wir alles, was wir vorher ins Auto geladen haben vor Ort gelassen. Die Bekleidung verteilt die Mutter der Familie an die Dorfbewohner und die Kinder von der Schule. Auch die Schulsachen, wie Blöcke und Kugelschreiber werden an die Schule weiter gegeben und das Spielzeug werden die Kinder mit den anderen teilen. Da wir ja am nächsten Tag Afrika verlassen müssen, haben wir der Familie angeboten unsere Campingausrüstung und den Rest der Verpflegung vom Campingplatz abzuholen. Den Rückweg mussten wir dann im Dunklen antreten.

 


26.03.2011

Heute ist Freizeit angesagt!
Frank ist um 12.00 Uhr zum Angeln mit dem Boot rausgefahren. Auf afrikanische Art ist Frank mit vier anderen Teammitgliedern mit dem Boot vom Strand abgefahren und nach etwa fünf Minuten streikte der Motor. Auch Afrikaner sollten wissen das bei einem Zweitaktmotor etwas Öl in den Kraftstoff gehört. Mit dem Kolbenfresser konnten wir nicht weiter fahren und warteten eine Stunde auf das Ersatzboot, damit wir doch weiter raus kommen. Erst zum Abend hin stieg die Fangquote über Null. Zwei Baracudas gingen an den Haken, die abends auf dem Grill landeten.

Philip verbrachte den Tag entspannt am Strand mit Sonnen- und Meer-baden.

Zum Abend hin versuchte er mit ein paar anderen Teams in einem Teamauto zum Fußballspiel der Orgs zu kommen. Nach einer Fahrt zum Flughafen und einer schönen Tour durch die umliegenden Orte von Banjul kamen wir pünktlich zum Schlusspfiff zu dem Veranstaltungsort.

Frank ist vom Angeln zurück und war pünktlich für die Übergabe der Trikots, die wir von der ESG 99/06 bekommen haben, vor Ort. Danach verewigten wir uns am „Paradise Beach“ auf einer Wand mit Teamnamen und Datum. 

 

 


25.03.2011

Heute sind die Projekte der DBO an der Reihe. Eine Krankenstation und eine Schule. Zuerst die Krankenstation, „Sukuta Healthcenter“. Nach kurzer Fahrzeit vom Camping Gambia sind wir schon da. Es sieht recht leer aus, der Vorhof ist Menschen leer und Heinz Bohrmann, Leiter der DBO, erzählt uns einiges über diese Krankenstation. Unteranderem warum es zurzeit so wenige Patienten gibt. Es liegt daran das es jetzt keine Malariazeit ist und nur kleine Verletzungen zu behandeln gibt. Auch die Leiterin von der Krankenstation begrüßt uns mit vielen Worten und einem Händedruck bei jedem persönlich. Man spürt ihre Dankbarkeit in den Worten und Gesten. Es soll nach der nächsten Regenzeit ein Arzt kommen und extra dafür wurde ein Haus errichtet, damit dieser eine Unterkunft hat. Dieses Gebäude wurde an diesem Tag feierlich eröffnet.

Danach ging es zur „Lambai School“, wo wir mit Gesang von den Kindern empfangen wurden. Es war aber nicht nur ein Lied dem wir lauschen durften, nach etwa 15 min hat der Lehrer eine Ansprache gehalten und selber ein Lied gesungen mit Chorbegleitung der Kinder. Danach wurden die Spenden aus den Fahrzeugen geholt und auf den Schulhof gestellt. Die Augen der Kinder wurden immer größer, sowie auch der Spendenberg. Kugelschreiber, Blöcke, Luftballons und T-Shirts wurden gespendet. Leider sind die T-Shirts den Kindern direkt angezogen worden und es konnten keine vernünftigen Fotos mehr gemacht werden.

Wir haben uns danach von der Truppe getrennt, da wir noch eine persönliche Aufgabe zu erfüllen hatten. Wir bekamen in Essen zwei Taschen mit, die wir hier einer Familie übergeben sollen. Wir haben kurz telefoniert und einen Treffpunkt ausgemacht. Bei einem Glas Cola erzählte uns die Mutter der Familie, mit der wir uns trafen, wie es hier in Gambia und auch mit ihrer eigenen Familie ist. Wir beschlossen kurzer Hand ihr auch von uns noch Spenden mitzugeben. Um alles mitzubekommen braucht sie nun leider ein Taxi nach Hause. Da es ja an uns lag, haben wir natürlich gerne die Fahrt spendiert.

Abends sind alle Rallyeteams zur Welcome-Party eingeladen, mit Buffet und Freibier.

 


24.03.2011

Die Reise ist zu Ende, jetzt geht der Spendenmaraton los. Aber erst einmal das Fahrzeug ausräumen und alles etwas entstauben, da bei der Fahrt durch die staubigen Straßen doch einiges ins Fahrzeug gekommen ist.

Am Nachmittag ging es zu einer Krankenstation, die nicht von der DBO unterstützt wird. Diese Idee stammt von einem Team von uns, die von diesem Projekt schon in Deutschland erfahren haben. Zufällig hatte die Krankenstation Tag der offenen Tür und es war problematisch die Spenden dort zu lassen, da keine abgeschlossenen Räume vorhanden waren und wir befürchteten dass die Spenden nicht unberührt bleiben. Nach langer Suche und Gesprächen haben wir es dann bei einer Person, die auch von der Krankenstation ist, zu Hause abgegeben.

Es ist für uns schon ungewöhnlich bei Gesprächen an jedem Finger ein kleines Kind zu haben, die sich festklammern. Wir konnten leider nicht allzulange bleiben, da es recht schnell dunkel wird und die richtigen Wege dann für uns schlecht zu finden sind.

 


23.03.2011

6.00 Uhr, der Wecker klingelt, die Nacht ist vorbei.
Schnell den Kaffee machen, Sachen zusammen packen und los. Punkt Sieben war der Herr von der Police da, der uns im Konvoi zur gambischen Grenze bringt. Vor dem Berufsverkehr aus St. Louis raus und dann durchs Landesinnere, wo die Temperaturen auf über 40 Grad stiegen Richtung Gambia. Asphalt, Sand, Staub und Schlaglöcher, alles war wieder dabei.

Den Grenzübergang Senegal – Gambia haben wir im Laufschritt durchfahren, kaum haben wir gestanden dann ging es schon weiter. Ups, das war die Grenze? Danach dann die Überquerung des Gambiariver, 1 Fähre, über 40 Rallyeboliden, das heißt lange warten. 3 Fährfahrten wurden benötigt um alle ans andere Ufer zu bringen. Zum Glück waren wir bei der zweiten Tour dabei.

Im Polizeikonvoi ging es dann durch Banjul zum Blue Kitchen, das Restaurant wo auch die Armenspeisen angerichtet werden, wo wir eine Spagetti Bolognese serviert bekommen haben. Dann ab zum Gambiacamping, wo wir für die nächsten Tage unser Quartier haben.

 


22.02.2011

Ruhetag in St. Louis. Heute ist wirklich mal RUHE angesagt, doch lange schlafen war nicht drin, außer Philip natürlich. In der Zeit hat Frank schon so einige Sachen erlebt, unteranderem Spülen, Wäsche waschen und den Hafen besuchen, wo die Fischer gerade die Boote löschen (na ja, halt die frisch gefangenen Fische in Körben von den Booten an Land tragen). Den Ausflug zum Hafen musste Frank mit dem Fahrrad zurücklegen, da die Autos nicht vom Campingplatz dürfen.

Zurück am Camp wurden auch die ersten Kinder mit T-Shirts glücklich gemacht. Erst waren es nur 5 oder 6 Kinder, aber bis Frank die richtigen Größen rausgesucht hatte waren auf einmal 14 Kinder da. Also nochmals zum Auto und T-Shirts holen. Aber es ist schön in glückliche Kinderaugen zu schauen. Philip durfte sich die Spendenaktion auf Fotos anschauen nachdem er dann aufgestanden ist.

Nach einem guten Frühstück war dann nach langer Zeit mal wieder Internet angesagt, Berichte schreiben und mal sehen was in der Welt so los ist. Abends wurde dann der Grill angeschmissen um den frischen Fisch von den Fischern zu grillen. Lange durfte der Abend nicht werden, da der nächste Tag anstrengend wird.

 


21.03.2011

Früh aufstehen, 8.00 Uhr ist Abfahrt. Im Konvoi fuhren wir durch Nouakchott, wo wir teilweise die Vorfahrt missachten um dran zu bleiben. Wir verhalten uns dabei aber nur so wie die Einheimischen, die auch ohne Regeln fahren. An Gaswerken und Müllhalden vorbei ging es ins Landesinnere wo auch die Temperaturen stiegen. Zum Glück hatten wir keine Anzeige im Auto. Nach einigen Asphaltkilometern ging es dann über Schotter- und Wellblechpisten weiter zum Naturpark, wo wir Ausschau nach Warzenschweinen gehalten haben, die wir in weiter Ferne sehen konnten. Und dann wieder ein Stop, die nächste Ölwanne hielt uns auf.

Die Anfahrt zum Grenzübergang Mauretanien, die vor zwei Jahren noch ein richtiges Erlebnis war, stellte sich als harmlos heraus. Die riesigen Löcher im Damm waren nicht mehr da. Die Ausreise aus Mauretanien und die Einreise in den Senegal verliefen schnell und danach waren es nur noch 35 km zum Campingplatz in St. Louis. Chaos in der Stadt, bis wir dann über zwei Brücken nach links zum Hafen und weiter zum Campingplatz kamen. Und dann. . . eine Einsandung. . . überall kommen wir durch, nur auf dem Campingplatz hat es uns erwischt. Aber schön, so kommen wir auch noch auf die Liste von den Orgs, die alle aufschreiben die sich festfahren.

Somit durften wir unsere Campingausrüstung etwas weiter tragen, aber nach dem langen sitzen wohl auch nicht schlecht.

 


17. - 20.03.2011

Heute ging es etwas später los, da ein Team einen Motorschaden haben und das erst geklärt werden musste. Leider ist das Fahrzeug dort schon als Spende abgegeben worden, da der Schaden nicht repariert werden kann.

Um 10.00 Uhr ging es dann im Konvoi über Asphalt los und nach etwa einer Stunde nach rechts in den Sand. Erst einmal Briefing und Luft aus den Rädern. Mit etwa 1,2 Bar Luftdruck in den Reifen ging es los, jetzt fängt der Spaß an. Es dauerte nicht lang, bis alle wieder standen. Bei einem Mercedes war die Benzinleitung undicht und musste repariert werden. Nach kurzer Zeit ging es weiter, aber nicht weit, dann lag das nächste Problem an. Nach und nach hatten die anderen Teams reichlich Schäden zu melden, unteranderem 2 Kraftstoffleitungen, 2 Ölwannen, 1 Kupplung, 1 Anlasser, 3 Auspuffanlagen (unserer leider auch, konnten wir aber mit Draht schnell beheben und haben jetzt richtigen Rallyesound) und natürlich einige Reifenwechsel. Von Einsandungen verfolgt wurde der Tross aufgehalten. Dadurch sind wir nur etwa 150 km in drei Tagen gekommen. Einige Teams haben uns in der Zwischenzeit verlassen, um weiter über Asphalt zum nächsten Campingplatz zu fahren.

Mitte des dritten Tages erfolgte leider ein Unfall durch den die Wüstendurchfahrt beendet werden musste, da ein Verletzter auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus gebracht werden musste. Aufgrund dessen sind wir über möglichst ebener Strecke auch zur Asphaltstraße und auf dem schnellsten Weg nach Nouakchott gefahren. Auf dem Campingplatz haben wir dann die Untersuchungsergebnisse von dem Verunfallten bekommen. Durch seine Verletzung kann er leider nicht weiter mitfahren, hat aber schon angekündigt dass er bei einer späteren Tour wieder mitfahren wird. Also soweit alles gut, muss seine Verletzung nur austragen.

Den folgenden Ruhetag haben wir in Ruhe verbracht, mit gemütlichem Frühstück und ausgiebig Duschen mit kaltem Wasser in heruntergekommenen sanitären Anlagen. Am Nachmittag sind wir mit dem Taxi zum Strand um mal wieder den Hacken ins Meer zu schmeißen. Leider wieder ohne Erfolg. Wenn es in Gambia auch ohne diesen seien sollte, dann werden wir die Angel hinterher schmeißen.

 


16.03.2011

Nach dem Aufstehen, was sehr früh war, kurz Kaffee kochen, eine Kleinigkeit frühstücken, die Sachen ins Auto und los. Erst nochmal in den Ort Daklah, Bericht abschicken, Wasser kaufen und die Angelausrüstung aufstocken. Als letztes Team verlassen wir die Landzunge und eilen den Anderen hinterher.

Nach kurzer Zeit überholen wir die ersten Teams, die sich an einer Tankstelle aufhalten. Das Wetter war mal wieder unbeständig, Sonne, Regen und Wind begleiten uns. Sonne und Wind kommen hier ja oft vor, aber Regen??? Wir waren doch überrascht. Und dann sehen wir vor uns eine rote Wolke. Ein Fragezeichen in unseren Gesichtern. Sandsturm, heute haben wir wirklich alles, gut das wir nicht mit Schnee rechnen müssen. Gegen 12.45 haben wir dann den Pflichttrefpunkt an der letzten Tankstelle vor der mauretanischen Grenze erreicht. Einige Teams haben dort noch Essen bestellt. Wir haben auch darüber nachgedacht, da aber zu hören war das manche zwei Stunden darauf gewartet haben, entschlossen wir uns nur für einen Pfefferminztee, der dann 30 min später kam. Also wurde die Abfahrt, die für 13.oo Uhr geplant war, verschoben.

Um 14.00 Uhr ging es dann wirklich los, im Konvoi zur Ausreise Marocco und Einreise Mauretanien. An den Grenzen ging es Verhältnismäßig schnell, das Niemandsland, was zwischen den beiden Grenzen liegt ist immer wieder ein Abendteuer. Schlaglöcher im Sand und Schotter und die ersten Fahrzeuge setzten hier schon auf. Erster Vorgeschmack für die Wüste. An der mauretanischen Grenze ging es wild her, hier ein Schreiben ausfüllen und dann zum Grenzhaus, danach das nächste Schreiben zur Polizei. Aber trotzdem ging alles schnell und dann, nach der Grenze warten bis alle durch sind, damit wir dann im Konvoi zur ersten Wüstenübernachtung fahren können. Dort trafen wir auf die Herren vom Militär, die uns durch die Wüste begleiten sollen.

 


15.03.2011

Ruhetag in Dakla.
Na ja, Ruhe war es nicht wirklich! Ab in die Stadt, einen Unterfahrschutz für den Jampy anbringen lassen, Geld tauschen und Wasser kaufen. Das mit dem Geld tauschen und Wasser kaufen ging ja schnell, aber der Unterfahrschutz dauerte dann doch gute 3 Stunden. Und danach kam uns die glorreiche Idee am Nachmittag angeln zu gehen, also einen Angelschopp aufsuchen und ausrüsten. Am späten Nachmittag bis in die Abendstunden verbrachten wir dann am Meer, leider ohne Erfolg. Also dann die letzte Käsesuppe in den Topf und früh schlafen gehen, da wir am nächsten Tag sehr früh raus müssen.

Der Grenzübergang nach Mauretanien ansteht.

 


14.03.2011

Diesmal hatten wir uns fest vorgenommen mal im Hellen anzukommen.
Erstmals konnte zumindest Frank am morgendlichen Briefing, um 8 Uhr, teilnehmen. Danach ein wenig frühstücken und los unser Vorhaben in die Tat umsetzen.

Der Weg war wenig abwechslungsreich:
Lange, gaaanz lange, gerade Pisten und einige Polizeikontrollen, wo wir unsere Teamauskünfte und auch oft ein paar Cardo, also Kugelschreiber, abgeben mussten. Abwechslung war nur beim Wetter: Sonne, Regen, Regen, Sonne. Geschafft, im hellen angekommen, vor uns waren nur 3 andere Teams da. Jetzt heißt es im Regen und Wind die Zelte aufbauen.

Der Regen hörte kurz danach auf, der Wind blieb.

 


13.03.2011

Wir starteten morgens gegen 10 Uhr von Aglou Plage in Richtung Laâyoune. Der erste Ort wo wir durch mussten war Sidi Infi, dort trafen wir auf eine Gruppe von drei Fahrzeugen der wir uns anschlossen. Dann fuhren wir über eine Küstenstraße in Richtung Süden. Nach etwa fünfzehn bis zwanzig Kilometern kam uns ein anderes Team entgegen, welches uns mitteilte, dass wir auf dieser Straße nicht weiter kommen würden, da diese in einer unbefahrbaren Piste endete. Also drehte unser Trupp wieder um bis nach Sidi Infi. Dort fanden wir dann auch die richtige Straße und fuhren auf dieser weiter nach Tan Tan. Durch diese Verzögerung war uns klar, dass wieder wie immer im Dunkeln ankommen würden. Der Rest der Strecke zog sich über lange gerade Straßen am Meer entlang, mit vereinzelten Polizeikontrollen, zum Ziel.


20.03.2011

Eilmeldung zur Rallye Dresden-Dakar-Banjul: Unsere Jungs vom Rallye-Team-Berendsen sind in Mauretanien und wohl auf. Mit dem Abbruch der Wüstenetappe, haben die Organisatoren die einzig tragbare Entscheidung getroffen. In dieser Entscheidung werden sie nicht zur von unseren Jungs, sondern auch von allen anderen Rallyeteams unterstützt. Der Verletzte ist in ärztlicher Versorgung in einem Krankenhaus in Nouakchott. Dort wartet er auf seinen Heimtransport und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

 


12.03.2011

Heute sind wir etwas früher aufgestanden, aber trotzdem waren wir mit die letzten, da einige Teams über den Atlas fahren wollten. Wir haben den vorgesehenen Weg der Orga eingeschlagen, mit einem kleinen Abstecher kurz vor Agadir. Aber ersteinmal die Durchfahrt in Marrakesch meistern, wo wir dann auf dem Weg aus Marrakesch den ersten Plattfuß hatten. Das Rad war schnell gewechselt und so konnten wir dann die neue Strasse Richtung Essaouira zum Meer fahren. Nach einem kurzen Abstecher ans Meer fuhren wir dann die kurvenreiche Strecke Richtung Agadir. In Tamri, etwa 50 km vor Agadir haben wir dann den kleinen Abstecher in Angriff genommen. Kleine Strassen, die sepentinenartig uns in die Höhe schraubten. Anfangs ein paar Palmen, ein Bachlauf und hin und wieder nette Menschen am Strassenrand. Am Ende der Strasse dann rechts abbiegen und es ging noch höher. Aber dann, ging es wieder bergab und wir kahmen zu unserem ausgesuchten Zwischenziel, dem Tal, was wie eine Oase ist. Rechts und links Palmen, ein Bachlauf, eingekesselt von steil aufsteigenden Bergen. Der wundervolle Eindruck ist selbst auf Bildern nicht wiederzugeben. Danach ging es weiter über kleine Strassen und Serpentinen nach Agadir, was wir duchquerten und zu unserem Endziel, Aglou Plage, der Campingplatz. Wiedermal durften wir unsere Zelte im dunklen aufbauen.


11.03.2011

Nach ausreichend Schlaf begann unser Hausfrauentag:
Frühstück machen, Wäsche waschen und danach Shoppen gehen. Im Sammeltaxi ging es nach Marrakesch. Dort angekommen begaben wir uns zum Basar. Heute ist Handeln angesagt. Zwischendurch ein Cafe auf einer Dachterrasse direkt am Marktplatz getrunken - Zum Glück überdacht!

Nachdem die Taschen voll waren und es später geworden war trafen wir uns mit den anderen Teams und den Orgs auf dem mittlerweile umgebauten Marktplatz zum Essen. Wir genossen das marrokanische Essen und machten uns danach auf den Rückweg zum Campingplatz. Noch ein paar kühle Bierchen bevor wir dann ins Bett fielen. Shoppen ist doch anstrengend ;-)


10.03.2011

Am Morgen ging es direkt nach dem Frühstück weiter in Richtung Marrakesch. Auf dem Weg dort hin haben wir eine Ausgrabungsstätte der Römer besucht, dort trafen wir auch andere Teams und mit einem Team ging es dann ab nach Larache. Danach weiter über Landstraßen nach Rabat.

Der Verkehr in Rabat war äußerst gewöhnungsbedürftig. Von einer vierspurigen Straße in einen zweispurigen Kreisverkehr. Dafür wurden wir mit vielen Sehenswürdigkeiten belohnt.

Da uns die Zeit weg lief, fuhren wir den Rest der Strecke nach Marakesch über die Autobahn. Und mal wieder das Zelt im Dunkeln aufbauen. Dafür war das Bier kalt und die Käsesuppe schnell fertig.


09.03.2011

Nach einer verregneten Nacht ersteimal frühstücken, danach die Zelte abbrechen und auf dem Weg zur Fähre noch die verbrauchten und vergessenen Sachen einkaufen.

Um 13.00 waren wir pünktlich im Fährhafen. Gegen 14.00 waren wir endlich auf dem Schiff. Kurzes Teamfoto und Briefing, danach mal bei der Polizei anstellen und den Einreisestempel holen. Um 16.00 wieder von der Fähre, im neuen Hafen vor Tanga. Und dann der Zoll, willkommen Afrika, es dauerte recht lang.

Etwa gegen 19.00 waren dann alle durch. Sie mussten bei allen mal in den Kofferraum schauen. Bei uns gab es ein netten Kommentar: „oh, sieht aus wie in einer Küche“, war wohl auf die Zwiebeln, Eier, Fleisch und anderen Sachen bezogen.

Danach hatten wir noch eine Strecke von 150 km zurückzulegen, bis wir am Campingplatz, der neu ausgesucht wurde von den Orgs, ankamen. Ein Empfang mit marokkanischer Musik und Tanz wurde uns geboten, danach war wie immer eine Runde Monopoly angesagt.


08.03.2011

In der Nacht von Montag auf Dienstag, Abends beim gemütlichen Monopoly spielen, hatten wir wie die Erste nette Erfahrung mit Raubtieren. Ein Fuchs gesellte sich zu uns und fraß sogar aus der Hand, zwar mit etwas Respekt, aber er war sehr zutraulich. Ab 16.00 Uhr rollen dann langsam auch die anderen Teams auf den Campingplatz. Erstes kennenlernen und wir stellen fest, alle echt nett. Auch ein Team von 2009, das Swat Team, ist wieder dabei. Wir haben uns abends gemütlich zusammen gesetzt und die Vergangenheit ausgetauscht und natürlich das eine oder andere Bier getrunken.


07.03.2011

Wir stellen fest in Spanien ist es kalt und nass.
Heute ist relaxen angesagt. Die einzige sinnvolle Aufgabe, ist das Fahrzeug für die weitere Reise vorzubereiten. Wir eröffnen die Grillsaison mit leckerem Fleisch und, natürlich, einem Bierchen.

 


05.-06.03.2011

2600km in Europa liegen hinter uns. Start war am Samstag um 12 Uhr in Essen. Unser Weg führte über Liege, Paris weiter nach Bordeaux, wo wir bei eises Kälte ein Stündchen im Auto geschlafen haben.
Von dort ging es über Burgos, Salamanca, Câceres und Sevilla bis zum Campingplatz in San Rouge wo wir am Sonntag um 19Uhr ankamen.
Kurz das Zelt aufschlagen und die erste Käsesuppe von Colligs genießen.


Auf der Karte zeigen wir euch die in Angriff zu nehmende Rallyeroute nach Banjul. Diese wurde 2009 vom essener Rallye-Team "Riders for Africa" während ihrer Teilnahme aufgezeichent.